Regionen Verlag

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Urlaub im Land der Gauchos

Reiten und Abenteuer auf einer Farm am Río Corriente im Norden Argentiniens. Die 4 000 Hektar große Farm “Estancia Buena Vista” am Rio Corriente liegt im Süden der argentinischen Provinz Corrientes, rund 650 kilometer nördlich der Hauptstadt Buenos Aires entfernt, macht Träume von Urlaubern war, deren Erfüllung nicht an überfüllten Stränden und noblen Hotels zu finden ist.
Wer das Leben auf einer traditioneller Farm mit modernem Komfort kennen lernen möchte ist auf der Estancia Buena Vista genau richtig.
redaktion@regionen-verlag.de

Rund um den Bärwalder See 2019

Wer an Sachsen denkt, der hat das prachtvolle Dresden, das pulsierende Leipzig im Blick, die Höhen des Erzgebirges oder den Liebreiz der Oberlausitz mit seiner unverwechselbaren hügeligen Landschaft und seinen architektonisch reizvollen Städten wie Bautzen, Görlitz oder Zittau.Und in jener Oberlausitz strahlt seit ein paar Jahren ein blaues Auge in den sonnenreichen Himmel. Der Bärwalder See. Es ist kein See, wie jene in Mecklenburg-Vor-pommern oder Schleswig-Holstein, die die Eiszeit vor tausenden Jahren entstehen ließ. Nein, der Bärwalder See ist entstanden durch Menschenhand. Mit der Flutung eines ehemaligen Tagebaues wurde 1997 begonnen und 2009 erreichte der künstliche See seine vorgesehene Stauhöhe von 125 Metern über dem Meeresspiegel und nimmt eine Fläche von 13 Quadratkilometern ein. Und Touristen aus ganz Sachsen und Brandenburg haben die neue Perle im Lausitzer Seenland ebenso schon längst entdeckt, wie Besucher aus der Hauptstadt Berlin und den Nachbarländern Polen und Tschechien.

 

Hier finden Sie die neueste Ausgabe zum Tourismus-Magazin "Rund um den Bärwalder See".

 

 

Geflüster

Deutschland und seine Mauer

Von Wolfgang Nagorske

 

Eine Mauer teilte Deutschland 28 Jahre lang. Mitten durch die alte Hauptstadt. Genau auf der Linie, die den damaligen sowjetischen Sektor von den alliierten Sektoren trennte. Diese Mauer war das Symbol der Teilung Deutschlands, das Symbol des kalten Krieges, ja, das Symbol der geteilten Welt. Nach 28 Jahren brach diese Mauer zusammen, weil die, die sie bauten nicht mehr weiter wussten und der Druck des Volkes nach Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung nicht mehr aufzuhalten war. Vor wenigen Tagen wurde der 30. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Nicht alle Deutschen feierten den 9. November 2019 so euphorisch wie die Medien. Nicht wenige fragen sich: Ist die Mauer wirklich weg? Nach 30 Jahren sind die Löhne im Westen immer noch höher, die Renten sind nicht angeglichen und der allgemeine Lebensstandard weist ebenfalls immer noch erhebliche Unterschiede auf. Diese harten Fakten sind es, die die Menschen im Osten als ungerecht empfinden. Denn nicht nur im Ruhrpott, auch im lausitzer Kohlerevier wurde hart gearbeitet. Und schließlich kamen die im Osten geschaffenen Werte, wie Kraftwerke und Forschungseinrichtungen ja nun auch dem vereinigten Deutschland zu Gute. Diese Entwicklung war vor 30 Jahren vorhersehbar und Politiker wie Helmut Schmidt, Oscar Lafontaine und Richard von Weizsäcker haben vor einem überhasteten Beitritt der DDR gewarnt. Auch der damalige Bundesbankchef Karl Otto Pöhl sprach sich für eine Übergangsfrist von vier bis fünf Jahren aus, um die auf Absatzmärkte in Osteuropa gerichtete Wirtschaft der DDR zu schützen und ihr eine Anpassung an die Konkurrenzwirtschaft des Westens zu ermöglichen. Die viel umjubelte D-Mark wurde acht Monate nach dem Fall der Mauer eingeführt und viele die jubelten waren wenige Monate später arbeitslos, weil es ihre Betriebe nicht mehr gab. Wer heute die Mauer in den Köpfen der Ostdeutschen beklagt und eine Erklärung dafür sucht, sollte zurück blicken auf jene Zeit, die soviel Begeisterung, Freude und Glück freisetzte, aber in der Folge auch viel menschliches Leid.

Verstummtes Geflüster

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