Regionen Verlag

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Urlaub im Land der Gauchos

Reiten und Abenteuer auf einer Farm am Río Corriente im Norden Argentiniens. Die 4 000 Hektar große Farm “Estancia Buena Vista” am Rio Corriente liegt im Süden der argentinischen Provinz Corrientes, rund 650 kilometer nördlich der Hauptstadt Buenos Aires entfernt, macht Träume von Urlaubern war, deren Erfüllung nicht an überfüllten Stränden und noblen Hotels zu finden ist.
Wer das Leben auf einer traditioneller Farm mit modernem Komfort kennen lernen möchte ist auf der Estancia Buena Vista genau richtig.
redaktion@regionen-verlag.de

Die Angst vor dem Volk

Von Wolfgang Nagorske

Irgendetwas ist anders geworden. Im Zusammenhalt der Gesellschaft, im Ton der Regierenden und ja, auch das deutsche Volk ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Jahren einmal war. Einen sichtbaren Ausdruck findet das in der Wahlbeteiligung. Lethargie und wachsende Teilnahmslosigkeit an der Zusammensetzung der Parlamente wurden von Jahr zu Jahr deutlicher spürbar. Die Wahlbeteiligung sank in einigen Bundesländern auf die 50-Prozent Marke. In einigen Landkreisen konnten bei Direktwahlen keine Landräte gewählt werden, weil weniger als 15 Prozent der Wahlberechtigten überhaupt zur Wahl gingen und damit das nötige Quorum verfehlt wurde. In anderen Landkreisen oder Kreisstädten lag die Wahlbeteiligung unter 20 Prozent, vor allem in den neuen Bundesländern.

Gerade hier, wo doch am 18. März 1990 bei der ersten freien Wahl zur Volkskammer der DDR über 90 Prozent ihre Stimme abgaben. Natürlich, das war eine besondere Situation. Doch dieses Argument erklärt nicht, warum nur 20 Jahre später in einigen Regionen nicht einmal 15 Prozent der Wähler den Weg ins Wahllokal finden. Auch die alten Bundesländer haben schon bessere Zeiten bei der Wahlbeteiligung erlebt. In einer parlamentarischen Demokratie ist die Wahlbeteiligung nun einmal ein Indikator für Politikinteresse oder Politikverdrossenheit.

Was führte vom Politikinteresse zur Politikverdrossenheit? Ursachenforschung ist eine ursächliche Angelegenheit der Regierenden, denn es kann nicht in ihrem Interesse liegen, von einer immer mehr abnehmenden Zahl der Wähler ihr Mandat zu erhalten. Es war in den zurückliegenden Jahren nicht erkennbar, dass tatsächlich Ursachenforschung betrieben wurde. Erkennbar wurde dagegen eine spürbar steigende Arroganz in der Politik. Gewählt ist gewählt, Kopf runter und weiter so. Kein Bemühen, die Menschen einzubeziehen in politische Entscheidungen und damit wieder mehr Interesse als Verdrossenheit zu erzeugen. Dagegen kamen Vorschläge, Wahlurnen auch in Supermärkte und Restaurants aufzustellen, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Die Wahl als Panoptikum. Dem Weiter so da oben folgte die Abkapselung, ja Abnabelung da unten.

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Der Regionen Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Der Regionen Verlag hat sich in einer Gemeinschaftspräsentation „Buchwelten – Titel aus Klein- und Selbstverlagen“ auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 19. bis zum 23. Oktober beteiligt. An dieser Gemeinschaftspräsentation stellten über 800 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 1250 Titel aus. Der Regionen Verlag war dabei mit vier Buchausgaben aus seinem Sortiment an der weltgrößten Bücherschau vertreten. Diese Gemeinschaftsausstellung ist nach Angaben des Veranstalters von zahlreichen Messebesuchern mit großem Interesse aufgenommen worden.

Die Ausstellung wurde von der Agentur für Buchmarktstandards gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert.

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Buchvorstellung

Der Adel und seine Schlösser

Zur Neuerscheinung des Buches "Verschwundene Schlösser"
von Hans-Jürgen Berg im Regionen Verlag

Die alten Mauern sind vielerorts noch zu sehen. Mitunter versuchen Gestrüpp und Gräser, wild wachsende Hecken und Bäume ihren Anblick zu verdecken. Diese im Laufe von Jahrhunderten verfallenen Mauern sind noch die sichtbaren Zeichen von Burgen und Schlössern, die einst das Leben und den Alltag der in ihrem Umfeld lebenden Menschen prägten. Sie entstanden einst als sichtbares Zeichen für angesammelten Reichtum des Adels schon beginnend im Mittelalter. In einer Zeit also, die auch heute noch viele Fragen aufwirft, wie es möglich war ohne den heutigen technischen Gegebenheiten solche bewundernswerten Bauten zu errichten. 

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Buchpräsentation: Verbrannte Seelen

  • Verbrannte_Seelen

Am Sonntag, den 17. Mai 2015,
stellt Hans Jürgen Berg sein neues Buch „Verbrannte Seelen“ vor.
Alle Interessenten sind zu der Buchpräsentation herzlich eingeladen.
 
Beginn der Veranstaltung ist um 15.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Saal der Gaststätte Schuster in Klitten.

Nach dem erfolgreichen Buch über die „Verschwundenen Schlösser“ berichten in dem neuen Buch „Verbrannte Seelen“ Augenzeugen über ihre Erinnerungen aus den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges. Gäste der Veranstaltung sind der Landrat des Kreises Görlitz Bernd Lange, der ehemalige Landrat Erich Schulze, der Historiker Prof. Dr. Eberhard Garbe und der ehemalige Stadtarchitekt von Dresden Dr. Heinz Michalk.

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Buchpräsentation: Verschwundene Schlösser - Rückblick

Über 130 Gäste kamen zur Präsentation des Buches "Verschwundene Schlösser" am 30. November 2014. Autor Hans-Jürgen Berg stellte im Saal von Schusters Gasthaus in Klitten sein neuestes Buch aus dem Regionen Verlag vor und stellte sich anschließend den Fragen des interessierten Publikums. Der Historiker Professor Dr. Eberhard Garbe würdigte das Buch als einen wesentlichen Beitrag zur Regionalgeschichte der Oberlausitz und sagte: "Es ist wichtig in der zunehmenden Globalisierung einen Ankerplatz zu haben. Die Heimat vermittelt Nähe und Wärme.

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Geflüster

Unwürdiger Poker um den Mindestlohn

Von Wolfgang Nagorske

 

Was hat es vor fünf Jahren nicht für dramatische Horrorszenarien gegeben, als der Mindestlohn in Deutschland zum 1. Januar 2015 eingeführt wurde. Der Mindestlohn führe die deutsche Wirtschaft in den Abgrund, es drohen massenhafte Entlassungen, hießen die gängigsten Schlagzeilen. Und auch: Der Sozialismus klopft an die Tür der Marktwirtschaft. Nun, fünf Jahre später sieht die Realität anders aus. Die deutsche Wirtschaft erklomm Jahr für Jahr neue Höhen, die Arbeitslosigkeit sank auf den niedrigsten Stand nach der Wiedervereinigung und vom Einmarsch des Sozialismus kann keine Rede sein. Dennoch: Immer wenn der Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt wird, wiederholt sich die gleiche Prozedur wie vor fünf Jahren mit den nahezu identischen Schlagzahlen. Man soll nun nicht glauben, dass der Mindestlohn in diesem Zeitraum Quantensprünge vollzogen hat. Betrug er bei seiner Einführung 8,50 € je Stunde, stieg er bis Ende 2019 auf 9,19 €. Seit Beginn des Jahres beträgt er 9,35 €. Er steigt also um 16 Cent, um ganze 16 Cent. Kaum zu glauben, das 16 Cent dunkle Wolken am Wirtschaftshimmel aufziehen lassen. Diese 16 Cent war der Kompromiss auf den sich die Mitglieder der so genannten Mindestlohnkommission einigten. In dieser Kommission sitzen Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgebern, die sich von Wirtschaftswissenschaftlern beraten lassen. Die Gewerkschaftsseite betrachtet den Mindestlohn als die unterste Grenze bei Lohnverhandlungen. Tatsächlich haben Branchenverbände höhere Mindestlöhne vereinbart, an die sich aber nicht alle Unternehmen halten wollen. So soll der Mindestlohn auf dem Bau auf 12,55 € steigen. Es tritt dann der Zustand ein, dass auf einer Baustelle, von verschiedenen Unternehmen unterschiedliche Löhne gezahlt werden. Das unwürdige Spiel geht weiter.

Verstummtes Geflüster

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