Der Autor Günther Lange wurde 1920 in dem kleinen Dorf Pulsberg in der Niederlausitz geboren. Nach einer Schlosser-und Elektrikerlehre ging er 1938 als Freiwilliger zur Kriegsmarine und geriet im Zweiten Weltkrieg in englische Gefangenschaft. Im Verlauf des Krieges wurde er in Kanada interniert. Im Jahre 1947 kehrte er aus schottischer Gefangenschaft wieder zurück in seine lausitzer Heimat. In dem Roman "Alice, Elfie und ein bisschen Deutschland" beschreibt er seine Odyssee, die im Frieden begann, ihn in den Krieg führte und nach der Gefangenschaft in den kalten Krieg. Das Buch ist mehr als nur eine biografische Beschreibung. Günther Lange versteht es, den Leser teilnehmen zu lassen an einem bewegten Stück deutscher Geschichte. Als Berufsschullehrer ließ er sich nicht von der DDR-Propaganda vereinnahen. Auch bestimmten Entwicklungen im wiedervereinten Deutschland blieb er ein kritischer Beobachter. Günther Lange ist 2007 in Spremberg gestorben.
In der Karriere des Fußballspielers Jürgen Sparwasser berühren sich, wie bei kaum einem anderen, nahezu schicksalhaft die Linien deutsch-deutscher Fußballgeschichte. Das betrifft nicht nur sein entscheidendes Tor im Spiel der beiden Deutschlands während der Fußballweltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik. Die Europapokalspiele seiner Magdeburger Mannschaft mit dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 sind in Ost und West ebenso unvergessen. Jürgen Sparwasser ließ sich von den Funktionären in der DDR niemals instrumentalisieren, er hat sich nach dem Abschied vom grünen Rasen als Diplomsportlehrer seinen eigenen Spielraum geschaffen. Als man versuchte, ihm diesen zu nehmen, kehrte er von einem Prominenten-Turnier in Saarbrücken nicht mehr in die DDR zurück.